TextA Single Street Stret­ched Tight By the Waters

Raum­s­pe­zi­fi­sche Instal­la­tion aus ausge­dienten Klei­dern
Ausstel­lungs­an­sicht Kuns­t­raum Hoch­dorf, 2025
ca 380 x 800 x 300 cm

«A Single Street Stret­ched Tight By the Waters» ist eine ortss­pe­zi­fi­sche Raum­zeich­nung aus schwa­rzen und dunkel­to­nigen Texti­lien. Eine aus dicken Wülsten, feinen Klei­dungsstücken und zu Kordeln vera­r­bei­teten Texti­lien model­lierte Linie zeichnet eine Bewe­gung, die die Dimen­si­onen der Wand auslotet, um sich schliess­lich am Boden in einem Konzen­trat zu verdichten. Der Dialog zwischen der abstrakten Form und der Gegenständlich­keit der Klei­dungsstücke schafft Ambi­va­lenz. Die kraft­volle, flies­sende Bewe­gung, unterstützt durch das Schwarz der Kleider und die funk­ti­o­nale Verwen­dung und Sicht­bar­keit der Kabel­binder steht der Zart­heit einzelner Stoffe gegenüber. Die Menschen, die diese Kleider getragen, dafür gespart, sich in ihnen schön, geschützt, gewärmt gefühlt haben, sind in dieser Linie willkürlich mitein­ander verknüpft. Zusam­men­ge­bunden werden die Kleider untragbar und ihrer Funk­tion beraubt. Die Mate­ri­a­lien bleiben lesbar und werden durch Haptik und Qualität zu einem skulp­tu­ralen Werk­stoff, den die Künstlerin raum­zeich­ne­risch einsetzt. 

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